Dream of Magic

 

 

Hier gibt es viel zu lesen .... :-)                      

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                    

 

 

  

 Ein Welpe kommt ins Haus.

 

Nachfolgend ein paar Informationen, die auch uns anfangs geholfen haben. Natürlich gibt es nie die perfekten Tipps für jeden Hund. Wie der Mensch, so ist der Hund ein Individuum. Hier lesen Sie einige gängige Thesen und Aussagen, die in den meisten Fällen auch richtig und praktikabel sind. 



Zunächst einmal ist es wichtig, dass Ihr Welpe einen geeigneten Schlaf- und Ruheplatz hat. Solange er noch nicht ausgewachsen ist, eignet sich hierfür am besten eine Kiste oder ein Korb. Suchen Sie eine Stelle, die vor Zugluft geschützt ist, und stellen Sie die Schlafgelegenheit auf eine Unterlage.

Es lohnt sich noch nicht, viel Geld in ein teures Hundebett zu investieren, da der Welpe ohnehin daran knabbern wird. Es reicht vollkommen aus, wenn Sie die Kiste/den Korb mit einer alten Decke , Kissen und einem ihrer Kleidungsstücke (z.B. ein getragenes T-Shirt) auslegen, in die sich Ihr kleiner Freund kuscheln kann. So hat er es weich und warm und fühlt sich geborgen.

Wählen Sie einen möglichst ruhigen Ort für den Schlafplatz des Welpen, der in ihrer Nähe sein sollte. Er sollte jederzeit ungestört schlafen können, wenn er müde ist. Erfahrungsgemäß eignet sich hierfür besonders gut eine ruhige Ecke in der Küche oder im Wohnzimmer. Vielleicht können Sie auch ein kleines Stück rund um das Bett des Welpen abschirmen, so dass er eine Art "Schutzzone" hat, in der er sich geborgen und sicher fühlt.

Heute publiziert man auch, dass der Welpe, der ja frisch getrennt von der Mutter ist, an ihrem Bett stehen darf. Er möchte nicht ganz allein sein und mag die Sicherheit, die Sie ihm geben können.

Der Welpe braucht seine eigenen Fress- und Wassernäpfe. Sie sollten so geformt sein, dass er fressen und trinken kann, ohne seine Nase oder seine Ohren in die Nahrung zu tauchen. Einen gewissen Nahrungsvorrat legen Sie am besten bereits vor der Ankunft des Welpen an. Der Züchter sagt Ihnen, an welches Futter der Welpe gewöhnt ist. Am besten behalten Sie dieses noch einige Tage bei, bis sich der Welpe eingewöhnt hat.

Alle Welpen knabbern gern. Dieses Verhalten ist völlig normal und hilft beim Zahnen. Damit Ihr Welpe keine Möbel oder anderen Gegenstände in der Wohnung anknabbert, sollten Sie ihm spezielles Hundespielzeug kaufen. Achten Sie darauf, dass es keine giftigen Substanzen enthält, relativ stabil und außerdem groß genug ist, um nicht verschluckt zu werden. Denn verschluckte Gegenstände können im Hals stecken bleiben oder sich im Magen bzw. in den inneren Organen festsetzen und dadurch das Leben Ihres Welpen ernsthaft gefährden.

Auch wenn Sie mit dem ersten Spaziergang warten müssen, bis er alle notwendigen Impfungen hinter sich gebracht hat, gewöhnen Sie ihn frühzeitig an ein Halsband. Es sollte weich sein und die richtige Größe haben. Lassen Sie es Ihren Welpen am Anfang nur in Ihrer Anwesenheit und für kurze Zeit tragen. Achten Sie darauf, dass das Halsband weder zu fest sitzt, damit das Tier sich nicht eingeengt fühlt, noch zu locker, damit er nirgendwo hängen bleibt oder sich mit einem Ruck befreien kann.

Überprüfen Sie das Halsband täglich, und passen Sie es entsprechend an, wenn Ihr Welpe wächst. Würger sind für Welpen absolut ungeeignet und können bei falscher Handhabung irreversible Schäden im Halswirbelbereich verursachen.

Besorgen Sie auch Kamm und Bürste für die Fellpflege. Je nach Rasse sind verschiedene Kämme und Bürsten für die Pflege geeignet. Am besten fragen Sie Ihren Züchter, wie man das Fell richtig pflegt und welche Hilfsmittel er Ihnen empfehlen würde.

Halten Sie immer den Namen und die Adresse des Tierarztes Ihres Vertrauens bereit. Falls Sie sich noch nicht für einen bestimmten Tierarzt entschieden haben, können Ihnen der Züchter oder Freunde sicherlich eine nahe gelegene Praxis empfehlen.

Solange Ihr Welpe noch klein ist, sollten Sie alle für ihn gefährlichen Gegenstände in Ihrer Wohnung außerhalb seiner Reichweite aufbewahren. Er zieht und knabbert an allem, was ihm in den Weg kommt und macht dabei auch vor Pflanzen und Elektrokabeln nicht halt.

Wenn Sie einen Garten haben, sollten Sie überprüfen, ob der Zaun dicht ist und keine Löcher hat, durch die Ihr Welpe hindurchschlüpfen könnte. Prüfen Sie, ob Ihr Gartentor richtig schließt und Ihr kleiner Hund sich nicht hindurch zwängen kann. Außerdem sollten Sie Teiche und Swimming-Pools abdecken. 

Wie Ihr Welpe stubenrein wird!

Welpen, die bei einem guten Züchter aufgewachsen sind, werden sehr leicht stubenrein. Denn wenn ein Welpe bis zum Alter von sechs bis sieben Wochen bei seiner Mutter war, hat er bereits gelernt, seinen Schlafbereich zu verlassen, um sich zu erleichtern. Instinktiv sind Welpen sauber und werden ihren eigenen Schlafbereich nicht beschmutzen.

Da ein Welpe nur kleine Verdauungsorgane hat, muss er sich häufiger entleeren. Tut er das an der richtigen Stelle, loben Sie ihn kräftig. Bestrafen Sie ihn jedoch nicht, wenn ihm mal ein Malheur passiert, sondern ignorieren Sie ihn und bringen ihn so oft wie nötig zum "richtigen" Platz. Am besten tun Sie das direkt nach dem Aufwachen, 10 Minuten nach jeder Mahlzeit, und dazwischen in stündlichen Intervallen. Tragen oder führen Sie ihn nach draußen, und warten Sie, bis er sein Geschäft verrichtet. Dann sollten Sie ihn loben, ihm eine Belohnung geben oder – besser – mit ihm spielen.

Solange er noch nicht wirklich stubenrein ist, ist es wichtig, dass Sie ihn unmittelbar loben, nachdem er sein Geschäft erledigt hat. Nur dann kann er das Lob richtig zuordnen.

Sollte einmal ein Malheur passiert sein, muss die Stelle gründlich gesäubert werden, damit der Geruch verschwindet. Andernfalls wird der Welpe angeregt, sein Geschäft noch einmal an dieser Stelle zu verrichten. Generell sollten Sie nicht mit Ihrem Hund schimpfen, wenn er kleine Fehler macht. Belohnen Sie ihn lieber, wenn er sich richtig verhält. Dann stellen sich schon bald dauerhafte Erfolge ein.

Sie können Ihren Welpen auch dazu erziehen, auf Kommando sein Geschäft zu erledigen. Dazu sollten Sie Aufforderungen wie "Mach schnell!" oder "Husch, husch!" benutzen. Er wird dann diese Worte mit der entsprechenden Handlung verknüpfen.

Wenn Sie kontrollieren können, wo sich Ihr Hund erleichtert, verhindert das ein Malheur in Parks oder auf Gehwegen. Trotzdem sollten Sie immer ein "doggy-bag" (Hundeset) mit sich führen. So können Sie die Hinterlassenschaften problemlos entfernen, falls doch einmal etwas schiefgegangen ist.


 

Halsband und Leine

Wenn Sie für Ihren Welpen ein Halsband besorgen, sollten Sie eines aus Nylon oder weichem Leder wählen. Auch "mitwachsende" Halsbänder sind gut geeignet. Im Idealfall hat der Züchter Ihrem Welpen schon einmal ein Halsband und eine Leine angelegt.

Hat Ihr Welpe noch keine Erfahrung mit einem Halsband gemacht, sollte er sich in den ersten Tagen im Haus daran gewöhnen. Zuerst wird er möglicherweise viel kratzen oder sogar versuchen, es los zu werden. Schon bald wird er sich aber daran gewöhnt haben. Im Haus ist es nicht nötig, daß Ihr kleiner Hund das Halsband permanent trägt – aber bei Spaziergängen ist es ein Muss.

Nach etwa einer Woche Eingewöhnungszeit geht es los: Mit Halsband und Leine ausgestattet wird der erste Spaziergang unternommen.

Natürlich ist für Ihren Welpen alles neu – er will überall schnuppern, bleibt möglicherweise abrupt stehen oder läuft Ihnen plötzlich vor die Füße. Bei den ersten Spaziergängen werden Sie eventuell beruhigend auf ihn einreden müssen, damit er überhaupt Halsband und Leine duldet. In diesem Fall sind Erziehungsmaßnahmen noch nicht möglich.

Sie werden versucht sein, dem Kleinen zunächst alles zu erlauben – er soll schließlich seine Umgebung kennen lernen. Aber auch hier ist Konsequenz angesagt: Sie - und nicht Ihr Hund -müssen bestimmen, wo es langgeht. Natürlich darf er schnuppern, aber wenn Sie einen leichten Ruck am Halsband geben und ihn rufen, geht es weiter ohne zu murren.

Wenn Ihr Welpe sich nach ein bis zwei Tagen einigermaßen an die Leine gewöhnt hat, ist es an der Zeit, ihm das Kommando "Bei Fuß!" beizubringen. Perfekt wird es natürlich erst nach einigen Wochen oder gar Monaten funktionieren. Aber wenn Sie gleich von Anfang an am Ball bleiben, ersparen Sie sich später viel Mühe. Auch mit einem kleinen Hund macht ein Spaziergang viel mehr Spaß, wenn er nicht permanent an der Leine zieht.

Hundeschulen sind für das "Bei-Fuß-Gehen" eine gute Unterstützung. Dort können Sie zusammen mit anderen Hundebesitzern unter kompetenter Anleitung die ersten Schritte üben.

 

Sitz! Platz! & Co.

Ihr Welpe ist ein Rudeltier, und eine feste Hierarchie empfindet er als ganz normal. Wenn Sie ihn als gleichberechtigten Freund betrachten, lassen Sie ihm möglicherweise zu viele Freiheiten. Dadurch wird er aber nur verwirrt, denn er braucht klare Regeln, an denen er sich orientieren kann. - Auch in einem Rudel kann es nur einen Chef geben.

Um Ihrem Welpen klarzumachen, was Sie von ihm möchten, brauchen Sie nicht zu schreien. Viel wichtiger ist der Tonfall, in dem Sie die Hörzeichen geben. Am Klang Ihrer Stimme kann Ihr kleiner Hund erkennen, ob Sie mit ihm schimpfen oder ihn loben. Die Worte, die Sie verwenden, sind dabei zweitrangig. Es sollten aber nur kurze prägnante Hörzeichen sein, keine langen Sätze. "Komm hier her!" ist schon zu lang. "Komm!" reicht völlig aus.

Mit dem ersten Tag in der Familie sucht ein Welpe in seinem neuen "Rudel" seinen festen Platz, und Sie können bereits mit kleinen Erziehungsspielen beginnen. Fangen Sie mit kleinen, spielerischen Übungen an. Brechen Sie keine Übung ab, ehe Ihr Hund sie nicht erfolgreich zu Ende geführt hat. Und loben Sie ihn dann bitte jedesmal. Aber lassen Sie es mit maximal fünf Minuten pro Übung und pro Tag mit 15 Minuten genug sein.

Achten Sie auch darauf, daß Sie immer derjenige sind, der entscheidet, ob eine Übung oder ein Spiel beginnt und wann es aufhört. Auch wenn der kleine Kerl mit seiner gesamten Spielzeugkollektion ankommt, sagen Sie ruhig auch mal "Nein". Das unterstützt Ihre Stellung im Rudel.

Komm!

Die ersten Übungen finden am besten in der Wohnung statt. Zunächst ist es wichtig, daß der Hund auf Sie reagiert und kommt, wenn Sie ihn rufen. Verwenden Sie immer das gleiche Wort, wie z.B. "Komm", eventuell in Verbindung mit seinem Namen. Wenn Sie ein- oder zweimal gerufen haben, wird er wahrscheinlich angelaufen kommen. Loben Sie ihn dann ausgiebig. Auch ein kleiner Belohnungshappen ist erlaubt.

Manchmal hat Ihr kleiner Hund aber etwas viel Wichtigeres vor und denkt gar nicht daran zu kommen. Ist auch nach zweimaligem Rufen nichts passiert, holen Sie ihn und bringen ihn zu der Stelle, von der Sie gerade gerufen haben. Die Übung gleich noch einmal wiederholen. Rufen Sie Ihren Hund auf dem Spaziergang und er kommt nicht, kann der Versuch, ihn zu holen, durchaus in eine Verfolgungsjagd ausarten. Ihr Hund empfindet dies möglicherweise als nettes Spiel. Das Übungsziel ist damit jedoch nicht erreicht. Im Freien ist deshalb eine andere Methode sinnvoll: Kommt Ihr Hund auf Ihr Rufen nicht, drehen Sie sich um und gehen fort. In den meisten Fällen wird der Kleine angebraust kommen, um Sie nicht zu verlieren. Natürlich sollte er nicht zu weit entfernt sein. Bei den ersten Spaziergängen ohne Leine bleibt Ihr Welpe besser in einem Umkreis von ein paar Metern.

Nein! Aus!

In jedem Welpen steckt ein kleiner Entdecker, der seine Umgebung ganz genau kennenlernen will. Dazu gehört es auch mal, etwas anzuknabbern, um die Schmackhaftigkeit zu testen. Dies ist manchmal ärgerlich und kann für Ihren Welpen sogar gefährlich werden. So sind z.B. einige unserer Zimmerpflanzen giftig (z.B. Usambaraveilchen, Dieffenbachien, Weihnachtssten) oder können Verletzungen verursachen (Kakteen). Diese sollten zunächst besser aus dem Aktionsradius des Welpen entfernt werden.

Wenn Ihr Hund z.B. gerade Ihre Schuhe benagt, machen Sie mit ihm ein Tauschgeschäft: Bieten Sie ihm statt dessen einen geeigneten Ersatz (z.B. Kauknochen oder Kauspielzeug) an. Loben Sie ihn, wenn er sich nun mit diesem beschäftigt. So kann er sein natürliches Kaubedürfnis befriedigen, und Ihr Inventar wird geschont. Auch wenn es noch so niedlich aussieht, wenn Ihr Welpe mit Ihrem Pantoffel verschwindet, müssen Sie von Anfang an konsequent sein. Mit dem Hund werden auch die Zähne größer. Und spätestens beim 10. Paar zerfetzter Schuhe werden Sie verzweifeln.

Sitz!

Auch mit der Übung "Sitz" können Sie schon früh beginnen. Später kommt dann "Platz" und "Bleib" hinzu. Mit diesen Kommandos werden Sie Ihren Hund unter Kontrolle haben. Auch in einer ungewohnten Situation können Sie Ihren Hund dann mit einem Hörzeichen in "Sitz" bringen und so z.B. verhindern, daß er wegen einer Katze vor ein Auto läuft.

Wie gelingt das? Leckerli bieten zu Anfang eine gute Unterstützung. Halten Sie Ihrem Hund einen Belohnungshappen über den Kopf und bringen Sie ihn langsam aus seiner Sichtweite. Sagen Sie jetzt "Sitz!". Dadurch, dass der Welpe dem interessanten Leckerli folgen will, setzt er sich in vielen Fällen tatsächlich hin. Dann wird er gelobt und bekommt sein Leckerli. Weigert er sich, dies zu tun, kann man durch leichten Druck auf das Hinterteil etwas nachhelfen. Die Leckerlis dürfen natürlich immer nur dann gegeben werden, wenn der Hund sich korrekt gesetzt hat. Nicht aus Verzweiflung nachgeben! Dann hat der Hund etwas anderes gelernt, nämlich "Nur schön stur sein, die Häppchen bekomm´ ich sowieso".

Die wichtigsten Dinge hat Ihr Hund nun schon gelernt. Sogenannte Welpenschulen oder Hundesportvereine bieten gute Möglichkeiten, das Gelernte zu vervollkommnen - wenn Ihr Welpe trotz aller Mühe nicht so recht gehorchen will oder einfach, weil es mehr Spaß macht, in der Gruppe zu üben. Der regelmäßige Kontakt mit Artgenossen ist außerdem ein wichtiger Aspekt von Welpenspielgruppen und Hundeschulen. Hier lernt der Kleine, sich zu behaupten oder auch mal zu unterliegen und sich zu ergeben. Gerade für Welpen, die sehr schüchtern gegenüber anderen Hunden reagieren, ist dies eine gute Möglichkeit, Selbstbewusstsein zu entwickeln. 

Bleiben Sie der Boss!

Mit etwa sechs Monaten kommen viele Hunde in das sogenannte Flegelalter (kann bei einigen auch bis zum zweiten Lebensjahr auftreten). Alles, was sie Ihrem Hund beigebracht haben, scheint vergessen: Er kommt nicht mehr, und von "Sitz" oder "Platz" kann gar nicht die Rede sein.

In dieser Zeit will der Halbstarke seinen Rang austesten, um mal zu sehen, ob er nicht doch die Chefrolle belegen kann. Üben Sie viel Gehorsam, und weisen Sie den Junghund in seine Schranken. Selbst bei einem erwachsenen Hund ist es immer wieder sinnvoll, Gehorsam zu üben. Und auch bei einem älteren Hund ist Lob ganz wichtig, wenn alles gut geklappt hat.

Wie im Rudel erwartet der Hund auch in der Familie eine Rangordnung. Lassen Sie ihm also nicht zu viele Freiheiten. Schon die ersten Anzeichen aggressiven Verhaltens sollten Sie mit geeigneten Maßnahmen im Keim ersticken. Auch wenn es noch so niedlich ist, wenn Ihr Welpe seinen Knochen verteidigt - es darf nicht geduldet werden. Ist er erst einmal mehrere Monate alt, kann es bereits zu spät sein. Ihm dieses Verhalten dann wieder abzugewöhnen kostet viel Mühe und ist bei großen Hunden unter Umständen sogar gefährlich.

Kein Hund ist von Natur aus aggressiv. Bei einem Hund, der gegenüber Menschen aggressiv reagiert, wurden in den ersten Monaten wichtige Erziehungsmaßnahmen versäumt. Sie sollten den Hund beispielsweise erst füttern, wenn sie selbst gegessen haben. Und geben Sie nie etwas von Ihrem Teller ab. So läuft es auch im Rudel. Erst wenn das ranghöchste Tier satt ist, überlässt es den anderen das Feld. Wenn Ihr Hund also vor Ihnen Nahrung bekommt, hält er sich für den Boss.

Nehmen Sie Ihrem Welpen ruhig einmal den Napf fort während er frisst. Auch Kauknochen oder Spielzeug muss er abgeben, ohne zu murren. Knurrt er oder will er sogar zubeißen, ist energisches Handeln angesagt. Bringen Sie Ihren Hund in "Platz", oder legen sie ihn auf die Seite. 

Die Ansicht, dass Hunden mit Hilfe von Schlägen ihr untergeordneter Rang zugewiesen werden muss, ist längst überholt. Hunde, die geschlagen werden, sind eher ängstlich oder werden sogar zu Angstbeißern. Sie verlieren das Vertrauen in den Menschen. Mit Lob und Konsequenz erreichen Sie weit mehr – und natürlich mit viel Liebe!

Denken Sie auch daran, dass nicht allein der Hund der Schüler ist, dem alles beigebracht werden muss. Auch der Mensch muss lernen. Er muss sich so verhalten, dass der Hund macht, was von ihm erwartet wird.

 

Aus unserer Erfahrung ist eine liebevolle und konsequente Erziehung der Schlüssel für ein gutes Zusammenleben zwischen Mensch und Hund. Sobald der Hund verstanden hat, dass Sie sein Freund und Partner sind, wird er Ihnen gerne folgen.

Nichts ist wichtiger, als eine gute Mensch-Hund-Beziehung.

Diese aufzubauen bedarf einiger Zeit. Die kleine Fellnase muss Sie und sein neues Zuhause ja erst einmal begreifen. Mit Ruhe und Liebe gelingt das aber sicher. Das Wesen des Cockers hilft dabei. Er ist anhänglich und kuschelig. Ein Cocker, der sich wohl fühlt ist stets freudig, seine Menschen zu sehen. Ja, er ist ein Stöberhund und verfügt über einen mehr oder weniger ausgeprägten Jagdtrieb. Hier gilt es, besonderes Augenmerk auf sein Verhalten zu legen und unerwünschte Dinge mit Konsequenz zu behandeln. Er passt sich gerne in seiner Familie an und will "gefallen". Je mehr Aktivität - um so aktiver wird der Hund. Hier ist es oft ein schmaler Grad zwischen dem Angebot welches Sie dem Tier anfangs geben und was Sie faktisch über viele Jahre durchhalten können. Gerade der Welpe benötigt noch viele Ruhephasen. Ach... es gäbe noch so viel zu erzählen.... fragen Sie einfach und bringen Sie Zeit mit :-)

 

 

 

  

Lieben Sie jeden Tag Ravioli aus der Dose???

 

Das glauben wir kaum und so geht es Ihrem Hund auch.  Zur Thematik der Fütterung, gibt es auch unter Züchtern viele verschiedene Philosophien. Welcher Weg für Sie und Ihren 4-Beiner der Richtige ist, finden Sie durch gutes Informieren heraus. Gerne stehen wir Ihnen natürlich mit Tipps und Ratschlägen zur Seite. Wir glauben, dass es auch hier keinen allgemein gültigen Weg gibt. Jeder Hund ist anders. Wichtig ist, dass der Hund ausgewogen ernährt wird und darauf geachtet wird, dass er alle Nährstoffe bekommt. Gutes Futter (!) aus dem Handel, leistet hier schon einen ordentlichen Beitrag. Achten Sie auf Inhaltsstoffe und den Fleischanteil. Zu viel "Durcheinander" in der Ernährung, kann zu Unverträglichkeiten führen. Gerade beim Welpen empfehlen wir, eine sanfte Umstellung, damit der Organismus sich an das Futter gewöhnen kann.

 

Unsere Hunde bekommen Trockenfutter und  frisch zubereitetes Futter, das bedeutet zum Beispiel:

Lamm, Pute, Rind, grüner Pansen, Euter, Hundewurst vom Schlachter

Kartoffeln, Reis, Nudeln

Gemüse, Rohkost, Obst, Knoblauch

Joghurt, Quark

Kräuter

2 mal in der Woche ein gekochtes Ei, nicht ganz hart

Öle, wie z.B. Lachsöl...wichtig für das Fell und die Haut

  

Wie oft sollte man füttern?

 

Vier Mahlzeiten bis zum 6. Monat

ab 6. Monat dann drei Mahhlzeiten

Ab dem zwölften Monat zwei Mahlzeiten.

 

WICHTIG: Es gibt auch sehr gefährliche Lebensmittel, die für den Hund nicht verträglich sind!!!!!! Informieren Sie sich über Ernährung und Pflege eines Hundes vor dem Kauf! 

 

 

Der Unterschied zwischen deinem Cocker und meinem Cocker !!!!!!!!

(bitte mit einem Augenzwinkern lesen .... :-) )

 

Dein Cocker ist scheu  - Mein Cocker ist sensibel 

 

Dein Cocker ist zu fett  - Mein Cocker hat Substanz

 

Dein Cocker ist hysterisch  - Mein Cocker hat Temperament

 

Dein Cocker ist dumm - Mein Cocker lernt langsam

 

Dein Cocker hat einen zu schweren Kopf  - Mein Cocker hat einen maskulinen Kopf

 

Dein Cocker hat hängende Augenlider  - Mein Cocker ist nur müde

 

Dein Cocker trägt die Rute zu hoch - Mein Cocker ist nur selbstbewusst

 

Dein Cocker ist unsauber im Haus - Mein Cocker markiert nur, weil er Deine Hündin riecht 

 

(geklaut und für gut befunden - Verfasser unbekannt)

 

 

 

Die erste Hundeausstellung

 

Meine erste Ausstellung, ich sag's dir ganz klar,

das ist die erste und die letzte Schau, auf der ich war.

Der Züchter sagte: "Stell'n Sie ihn aus", als ich den Hund kaufte,

das tat ich heut', aber es ist das letzte Mal, dass ich mich drum raufte.

 

Ich bekam eine Nummer und dann eine Nadel,

konnte es aber nicht ertragen, sie zu stechen in sein Wadel,

also lief ich ins Geschäft und kaufte 'nen Klebstoff,

damit klebte ich ihm die Karte auf den Rücken ganz schroff.

 

Wir gingen zum Ring, waren dort die ersten

in der Jugendklasse (und das ist am Schwersten).

Wir marschierten gemeinsam, das ging noch ganz frisch,

begrüßten den Richter, der sagte: "Rauf auf den Tisch".

 

Ich war ganz überrascht, mein Rock viel zu knapp,

es ging einfach nicht, aber ich machte nicht schlapp.

Der Richter schaute verwundert, er sagte zu mir:

"Hören Sie, nicht Sie sollen auf den Tisch, sondern Ihr Tier."

 

Jetzt fing ich an zu zittern, fühlte mich dumm übers Maß,

aber ich sagte zu mir: "Sei ruhig, es ist alles nur Spaß".

"Wie alt?" fragte der Richter, ich hör es noch jetzt,

"Dreißig nächstes Jahr", antwortete ich ganz entsetzt.

 

Der Sonderleiter, der arme, nahm das nicht so leicht,

er kreischte, er hustete, seine Augen wurden feucht.

"Das sollten Sie ansehen lassen", riet ich ihm ganz schnell,

er hörte dann auf, schien gesund auf der Stell.

 

"Einmal rundherum, so schnell, wie Sie können",

sagte der Richter, also tat ich's, fing an rasch zu rennen,

als ich wieder zurückkam (ohne Atem, ganz klar),

meinte er: "Mit ihrem Hund" - oh, welch ein Dummkopf ich war!

 

Also noch eine Runde, doch statt rasch zu laufen,

hockte mein Hündchen nieder und verlor einen Haufen.

Sofort kam eine Dame mit Eimer und Schaufel,

ich schämte mich sehr, wünschte alles zum Teufel.

 

Zurück zum Richter kamen wir ganz enrückt,

der war von meinem Hündchen und mir recht entzückt.

"Der erste Platz gehört Ihnen", hörte ich ihn jetzt sagen,

doch niemand erklärt mir, wie krieg ich das Schild in meinen Wagen.

 

(geklaut und für gut befunden - Verfasser unbekannt)

 

 

 

 

 

 

Überlegungen vor dem Welpenkauf:

 

1. Haben Sie genug Zeit für einen Hund?

- mindestens 2 Stunden spazierengehen täglich

- viel spielen

- tägliche Fellpflege

 

2. Falls Sie eine Mietwohnung haben, liegt das Einverständnis des Vermieters vor?

 

3. Wie ist Ihre Umgebung? Haben Sie einen Garten oder in der Nähe Platz, daß der Hund

sein Geschäft machen kann? Kennen Sie einen Wald oder eine Wiese, wo der Hund

sich richtig austoben kann und sozialen Kontakt mit anderen Hunden pflegen kann?

 

4. Was sagen Ihre Nachbarn, wenn Ihr Hund mal bellt?

 

5. Haben Sie sich schon informiert, wie ein Welpe erzogen wird?

- Umgang mit Kindern

- Umgang mit anderen Hunden

- kein Diktator sein sondern liebevolles Herrchen, aber mit festen Grundsätzen

 

6. Der Hund sollte nicht länger als 4 Stunden täglich allein sein, denn er ist ein Rudeltier

und leidet ohne seine Leute.

 

7. Wissen Sie, wo Sie Ihren Hund im Urlaub lassen (am liebsten will er mit)?

 

8. Ein Hund verursacht laufende Kosten wie

- jährliche Impfungen

- Entwurmungen

- Hundesteuer

- Haftpflichtversicherung

- Futter

- Tierarztkosten

 

9. Vergessen Sie nicht, daß ein Cocker-Spaniel älter als 10 Jahre werden kann und Sie

solange für ihn da sein müssen.

 

Was bieten wir:

 

Sie dürfen Ihren Welpen besuchen und mit ihm spielen. Damit bauen Sie schon

einen Kontakt auf und der Umzug ins eigene Heim wird leichter. Wir sozialisieren den kleinen Fellzwerg und gewöhnen ihn bereits von Anfang an an die im Haushalt üblichen Geräusche (z.B. den Staubsauger), er erfährt auch schon wie es ist, Auto zu fahren und wir üben kurz vor der Abgabe schon etwas mit der Leine. 

Wir geben unsere Welpen erst in der 12. Woche ab, damit sie alle Probleme mit den ersten

Impfungen und Entwurmungen hinter sich haben, der Impfschutz voll erreicht ist und die Welpen bereits ein gutes

Sozialverhalten gelernt haben.

Sie bekommen von uns einen Kaufvertrag, die Ahnentafel, den Impfpass, einen Futterplan,

die Unterlagen über den Mikrochip und seine Registrierung.

Wir stehen Ihnen telefonisch ein Hundeleben lang zur Verfügung bei Fragen über Erziehung,

Pflege und Haltung. 

Wir freuen uns über jeden Besuch und jedes Foto, daß wir von "unseren" Hunden erhalten.

 

 

 

Und noch ein Wort zum Kaufpreis: bedenken Sie, daß der Preis die Tierarztkosten der Mutterhündin, die Decktaxe des Rüden, die Anmeldungskosten beim Zuchtbuchamt, die Abnahmekosten durch den Zuchtwart, die Kosten für den Mikrochip, Entwurmung, Impfungen, Futter, Anzeigen, Reinigung usw. beinhalten. Dazu kommt noch unser Engagement, das man gar nicht berechnen kann.

 

 

 

Wir züchten aus Liebe zum englischen Cocker und freuen uns an schönen Nachkommen unserer Hunde.

Wir sind keine Vermehrer, vor denen Sie sich unbedingt schützen sollten. Auch empfehlen wir gerne andere Zuchtstätten, wenn wir keinen Welpen für Sie haben. Als verantwortungsvoller Züchter ist es uns eine Herzensangelegenheit, dass Sie mit Ihrem neuen Familienmitglied über viele Jahre glücklich sind. Gerne geben wir Ihnen Tipps und teilen unsere Erfahrungen mit Ihnen.

 

Schauen Sie sich auch die Informationen des VDH und der Zuchtverbände zu den Rassen an. Auch gibt es heutzutage viele gute Informationen im Netz oder Ratgeber, die Ihnen das neue und spannende Leben mit Ihrem Cocker einfacher machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

www.gecksbach@t-online.de